Nils-Christopher  

Frischer, Groove- und melodieorientierter Pop-Jazz aus dem Ruhrgebiet

Eine Tasche voll mit eigenen Songs und Texten. Ein Kopf voll  mit vielen Ideen und Wünschen und vor allem mit viel Liebe zur Musik. So voll beladen machte sich Nils-Christopher im Sommer 2006 auf zur Folkwang-Universität nach Essen um sein Studium für Jazz-Gesang bei Romy Camerun zu beginnen. Während der Ausbildung reifte durch viel musikalischen Input der langjährige Wunsch von der Umsetzung der eigenen Musik in eine immer konkretere Soundvorstellung. Die verschiedenen Einflüsse des Jazz, welche ihm Dozenten mit unterschiedlichster musikalischer Herkunft und Methodik boten, machten einen tiefen Eindruck auf den jungen Musiker. Der Gesangsstil und die Art Musik zu schreiben änderten sich und nahmen mehr und mehr Gestalt an. Das Repertoire an eigenen Songs wuchs und somit der Wunsch das Material gemeinsam mit einer Band auf die Bühne zu bringen. Das Studium bot eine perfekte Möglichkeit für neue Kontakte mit jungen, talentierten Musikern. So hatte Nils-Christopher auch das Glück Robert Schulenburg, Claus Schulte und Tino Kahl (Gitarist der ehml. Besetzung) kennen lernen zu dürfen. Schnell  zeigte sich das die Gemeinsamkeiten auf menschlicher und musikalischer Ebene ideal waren für ein gemeinsames Projekt. Im Frühjahr 2009 gründete sich also die Band und brachte im 2010 eine erste EP mit 6 Stücken zu Stande. Später stießen Lukasz Flakus und Simon Manthey dazu.

In den letzten Jahren hat das Songwriting und die Stilistik der Band verschiedene Richtungen eingenommen. Heute suchen sie querbeet nach Bausteinen für ihren eigenständigen Sound. Aus dem Jazz kommend und sich der Popmusik zuwendend, bewegen sich die Kompositionen in einem sehr eigenständigen Gefüge aus Groove, griffiger Songstruktur und schöner Harmonik. Das Ergebnis sind eingängige Hooklines sowie gewisse Überraschungseffekte.
Im scheinbaren Drang nach immer neuer Inspiration entsteht ein breites Spektrum an musikalischen Ideen um jedem Song ein völlig eigenständiges Gewand zu verleihen: groovig, leicht fließend oder zuweilen expressiv. So bietet das Repertoire auch mal Songs im Indie-Rock oder einem treibenden „four on the floor“ Beat in Disko Manier.
Im Zentrum des musikalischen Geschehens steht die warme und weiche Stimme des Sängers mit jazziger Phrasierung und einer individuellen Handschrift in der  Melodik.
In seinen Texten verbindet der Sänger bewegende Themen mit  bildhafter, verspielter Sprache zu einer leicht verträumten Atmosphäre. Es sind Fragen an das Leben, die Liebe, die Zukunft und die Vergangenheit. Und über alles was ein Dasein lebenswert und  romantisch macht.
Mit seinem Debut-Album „We Can Be“ (Doublemoon/Challenge) macht der 26- jährige nun auf sich aufmerksam und stößt dabei auf überaus positive Kritiken aus der Presse.

 „Nils-Christopher … singt, dass es einem den Boden unter den Füßen wegzieht … Ein Geheimtipp, eine faustdicke Überraschung.“ Jazzthing 09/2012

„Wow, was für eine Stimme! Intonationssicher, so fest wie einfühlsam … sehr stimmungsvoll.“ Audio 10/2012

 

Die Band

Nils-Christopher Vögler – Gesang/Komposition

Nils-Christopher Vögler, geboren am 1. Dezember 1985 in Herdecke, begann seine musikalische Ausbildung im jungen Alter mit Unterricht in Violine und Gitarre. Als Sohn einer Schauspielerin entdeckte er neben der Musikalität auch ein Sinn für Lyrik und Sprache, welcher ihm zunehmend einen Weg hin zum Gesang ebnete. Mit 14 Jahren entstanden bereits erste Gedichte und Texte, aber auch  eigene Songs an der Gitarre. Neben Gesangsuntersicht in Jazz und Pop bei Cordula Heuser aus Dortmund sammelte er auch Erfahrungen  in Chören. So z.B. der Chor der Universität Witten-Herdecke, mit dem er 2007 das internationale Opernprojekt „The Civil Wars“ mit den Duisburger Philharmonikern aufführte. Mit der Reagge-Ska  Band „Marek Marple“ und dem Jazz Trio „Blue Corner“ kamen erste eigene Projekte hinzu.        

Im Sommer 2006 führte ihn sein Weg schließlich an die Folkwang-Universität nach  Essen, wo er sein Studium für Jazz-Gesang begann und 2011 abschloss. Dort nahm er Unterricht bei namhaften Musikern wie Romy Camerun, Mathias Nadolny, Uli Beckerhoff und Peter Herborn. Außerdem absolvierte er zahlreiche Workshops u.a. bei Richie Beirach, David Liebman, Steve Swallow, Norbert Gottschalk und Samuel Thiel. Seine Tätigkeiten als Sänger in diversen Projekten führten ihn auf zahlreiche bekannte Bühnen Deutschlands wie das Domizil Dortmund, die Jazzschmiede Düsseldorf den Alfred Krup Saal sowie den RWE Pavillion der Philharmonie Essen. Neben seinem Musikerdasein ist  er auch als Gesangspädagoge der Musikschule „Rhythm Matters“ in Krefeld tätig.

Łukasz Flakus – Piano/Rhodes

wurde 1986 in Tarnowitz (Polen) geboren und begann im Alter von sieben Jahren das Klavierspiel. Nach erfolgreichen Studien an diversen renommierten Musikschulen- sowie Akademien Polens, darunter Katowitz und Krakau, zog es ihn an die Folkwang Universität Essen, an der er seit 2008 sein Jazz-Studiumabsolviert. Zu seinem musikalischen Werdegang gehören unteranderem Auszeichungen und Erstplazierungen in verschiedenen Klavierwettbewerben in Polen, der Folkwang Preis mit dem Mara Minjoli Quintett, und Auftritte im Rahmen des WDR Campus Jazz .

Simon Manthey – Gitarre

Simon Manthey wurde am 30.05.1987 in Essen geboren. Nach dem Abitur begann er 2007 sein Studium für Jazz&Pop Gitarre an der ArtEZ Arnhem (NL).  Er nahm unterricht bei Frank Sichmann, Henk van Rossum, und Bernhard Reinke.
Teilnahme an diversen Masterklasses u.a.  bei Marcus Miller, Drumbassadors und Michael Sagmeister.
In Köln lebend ist er in vielen Musik-Genres zuhause und kann auf viele Jahre Bühnenerfahrung zurückschauen. Zu seinen festen Projekten gehören u.a. das Quintett „Nils-Christopher“, sein Instrumentaltrio Triosophie (Jazz/Rock), LUKA (Soul) und Mandy Capristo (Pop).
Das Parkhaus Studio in Köln ist ein ständiger Partner und Wegbegleiter für verschiedenste seiner musikalischen Aktivitäten.

Robert Schulenburg – Bass

Jahrgang 1984. E-Bass Studium an der Folkwang-Universität der Künste bei Michael Schürmann, Stefan Rademacher und John Goldsby.
Die musikalische Arbeit in unterschiedlichen Stilrichtungen ist Robert Schulenburg sehr wichtig. Eine klare Grenze zu definieren ist für ihn als Bassist tabu. So sind sowohl große Festival-Bühnen mit Mandy Capristo oder David Pfeffer inspirierend, als auch kleine Jazz-Konzerte mit dem aus der Klassik stammenden Ausnahme-Pianisten Benyamin Nuss. Auch die Zusammenarbeit mit DJ`s und Konzerten in reinen Techno-Clubs mit seinem eigenen Elektro-Trio “The Smack” spricht diese unkonventionelle und nach neuer Innovation suchende Sprache.

Claus Schulte – Schlagzeug

Claus Schulte, Jahrgang 1979  begann seine Karriere als Schlagzeuger in seinem sechzehnten Lebensjahr. Er nahm zunächst Unterricht bei Dirk Oechsle an der Modern Music School in Koblenz.
Seine damalige Band Solar, eine Indierock-Formation aus Bonn, gewann 2002 die  vom Landesmusikrat NRW gesponserte L.A.-Rocktour. Es folgte eine landesweite Konzertreihe im Vorprogramm des Jazz Bassisten Peter Sonntag.
2006 begann der heute 31-Jährige den Jazz-Studiengang  an der Folkwang-Universität in Essen bei Sperie Karas und Thomas Alkier. 2006 engagierte ihn „Elli“, für die Single „Get up!“ beim Starproduzenten Jürgen Koppers in den J.K. Master/Mix-Studios in München. Die Band spielte europaweite Konzerte und trat auf namenhaften Festivals sowie in TV-Produktonen und Radio auf, u.a. Rheinkultur,  Schlossfestival Saarbrücken, Sunpark, Cesky-Brod Rock for People in Prag, im ZDF-Fernsehgarten sowie bei RTL Top of the Pops u.v.m..
Mit seiner eigenen Band Lichter nahm Schulte 2007 beim Berliner Produzenten Tobi Siebert (Kettcar, Juli, Virginia Jetzt! u.a.) die gleichnamige CD auf und spielte bundesweite Touren sowie zahlreiche Festivals (Rheinkultur, Immergut-Festival, Mamallapuram,Populario, Reeperbahnfestival, Essen Original u.a.). Schulte war zudem Session- Live- und Studioschlagzeuger für die Bands OPistole, Johannes Stankowski, Lichter, Gisbert zu Knyphausen, Solar, Benny und Joyce, Barcode, Any of both, Grünewald, Sax in the City, Herbe Sahne, Nelson Müller, Marcus Schinkel, uva.